Niederlagenserie der Andwiler geht weiter
Auch im letzten Spiel der Hinrunde verliert der VBC Andwil-Arnegg zuhause gegen den TV Amriswil II mit 2:3. Auch im Schweizer Cup gingen sie als Verlierer vom Platz. Sie mussten sich beim 1. Ligisten VBC Gelterkinden mit 1:3 geschlagen geben.
In der NLB-Partie vom Samstag schien das Spiel schon früh entschieden. Im ersten Durchgang gelang es den Andwilern noch das Spiel ausgeglichen zu gestalten. In der Schlussphase gelang es ihnen, wie so oft in dieser Saison, nicht fehlerfrei zu spielen und so setzte sich Amriswil knapp durch. Der zweite Satz verlief sehr einseitig. Das Heimteam agierte unkonzentriert und ungenau, so dass sich die Gäste schnell einen beruhigenden Vorsprung erarbeiteten. Diesen konnten sie ohne Probleme in eine zwei Satz Führung umwandeln. Erst im dritten Durchgang fand das Heimteam ins Spiel. Sie agierten nun viel selbstsicherer und konsequenter. Obwohl sie in der Schlussphase wieder Mühe bekundeten, schafften sie den Satzgewinn. Das gleiche Bild zeigte sich auch im vierten Satz. Andwil war nun definitiv im Spiel angekommen und erzeugte viel Druck. Obwohl sie die Gäste nie vorentscheidend distanzieren konnten, schienen sie das Match im Griff zu haben. Folgerichtig schafften sie dank dieser Leistungssteigerung den Satzausgleich. Der Start in den Entscheidungssatz gelang ihnen ebenfalls. Doch dieses Mal waren sie nicht fähig, den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen. Wie schon letzte Woche unterliefen ihnen in der Entscheidungsphase haarsträubende Fehler und so mussten sie sich erneut mit 13:15 geschlagen geben.
Im Cupspiel beim unterklassigen VBC Gelterkinden traten die Andwiler mit einem sehr kleinen Kader an. Das Spielgeschehen war während der ganzen Spieldauer sehr ausgeglichen. Wie am Tag davor, hatten die Andwiler jeweils zum Schluss der Sätze Probleme in der Annahme und das Heimteam kam so in jedem Durchgang zu Satzbällen. Im ersten Durchgang wehrten die Andwiler noch drei Satzbälle ab und gewannen anschliessend diesen Durchgang. Die nächsten drei Sätze verliefen alle nach dem gleichen Muster. Die Sätze waren zu Beginn jeweils ausgeglichen, danach produzierten die Gäste aus der Ostschweiz einige Eigenfehler, kämpften sich dennoch wieder zurück, um dann am Schluss der Durchgänge, das Spiel durch Annahmefehler wieder aus der Hand zu geben. Andwil liess zwar zwischendurch immer wieder sein Potenzial aufblitzen, schaffte es aber nie einen Satz lang konstante Leistungen zu zeigen. Aufgrund der Personalnot hatte Trainer Dirk Heynen keine Chance entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Partie zu nehmen.
Verfasst von: Herren 1Verfasst am: 07.11.2011
